Freiwillige Feuerwehr Fehlheim

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Die Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Fehlheim ist seit März 1997 im Netz.

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Letzte Aktualisierung: 22.02.2016

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Liebe Besucherin, lieber Besucher,

herzlich Willkommen auf der Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Fehlheim.

Die Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Fehlheim ist seit März 1997 im World Wide Web online. Wir waren damit die erste Feuerwehr im Landkreis Bergstraße (Hessen), die sich im Internet präsentierte.

Nach der Einrichtung der Domain www.feuerwehr-fehlheim.de im April 2004 haben wir im November 2008 das Design unserer Seite aktualisiert.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Besuch unserer Seiten.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Fehlheim

 

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http://www.feuerwehr-fehlheim.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=9&Itemid=4
 

Jahreshauptversammlung Teil I:

Jahreshauptversammlung: Gefahrguteinsatz im vergangenen Jahr professionell gemeistert


Viel Lob für die Fehlheimer Wehr

 

Beförderung im Rahmen der Jahreshauptversammlung

 Hauptversammlung der Fehlheimer Feuerwehr. Unser Bild zeigt (v.l.): Kreisbrand-meister Volker Steiger, Harald Berger,

Bürgermeister Rolf Richter,Stadtbrandinspektor Jens-Peter Karn und Wehrführer Rüdiger Linder.

 

Fehlheim. Sie sind gut ausgebildet, sind auch außerhalb ihres Stadtteils präsent, wenn sie gebraucht werden und wenn sich ein Problem stellt, finden sie schnell eine pragmatische Lösung. Diese lobenden Worte gab es am Samstag für die Freiwillige Feuerwehr Fehlheim von Stadtbrandinspektor Jens-Peter Karn und Bürgermeister Rolf Richter.

Beide waren Gäste der Jahreshauptversammlung, zu der Wehrführer Rüdiger Linder unter anderen auch Kreisbrandmeister Volker Steiger, den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Thomas Strößinger, Ortsvorsteher Rico Klos und Stadtrat Bernhard Wahlig begrüßte.
Für Karn war es die erste Jahreshauptversammlung der Fehlheimer Wehr in seiner Eigenschaft als Stadtbrandinspektor. Seinen positiven Eindruck von der Einsatzfähigkeit der Wehr hatte er vor allem bei seinem ersten Einsatz in Fehlheim Anfang Juni erhalten. Aus der damals vermeintlich harmlosen Meldung "Säuregeruch in Garage" war der größte Gefahrguteinsatz der letzten Jahre im Stadtgebiet entstanden.
Ein für Stadtteilwehren völlig ungewöhnlicher Einsatz, der mit der Feuerwehr Bensheim-Mitte und Kräften des Rettungsdienstes professionell abgearbeitet worden war, wie Wehrführer Linder berichtete. Letztlich resultierten daraus auch Überlegungen, den Gefahrgutzug im Stützpunkt künftig auch mit Einsatzkräften aus den Stadtteilen zu besetzen.
Stadtbrandinspektor Karn rechtfertigte in diesem Zusammenhang das seinerzeit alarmierte große Aufgebot an Einsatzkräften. "Wenn die Einsatzlage unklar ist, müssen wir mit allem rechnen", so Karn, für den dabei auch die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig ist.
Ganz pragmatisch lösten die Fehlheimer auch das Problem mit dem Hochdrucklüfter, der aus Sicherheitsgründen nicht mehr auf dem Mannschaftstransportfahrzeug transportiert werden darf. Auf dem Löschfahrzeug konnte das Gerät wegen seines Gewichtes zunächst auch nicht verlastet werden.


Pragmatische Lösung gefunden

Also wurde das Löschfahrzeug "aufgeräumt", alle Geräte, die nicht der Fahrzeugnorm entsprechen, entfernt und vorhandene Einrichtungen umgebaut beziehungsweise modifiziert. Jetzt kann der Hochdrucklüfter unmittelbar mit dem Löschfahrzeug zur Einsatzstelle mitgeführt werden. "Die Bürgerinnen und Bürger können beruhigt schlafen", zeigte sich auch Rathauschef Rolf Richter erfreut über die Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Fehlheimer Wehr. Auch er habe das beim Gefahrguteinsatz hautnah miterleben können.
Dank sagte er auch für das Engagement beim Radrennen, das als erste Großveranstaltung nach dem Hessentag in Bensheim ein Beispiel dafür gewesen sei, wie gut die Bensheimer Wehren zusammen gewachsen seien.
Richter verwies auf die Beschaffungsplanung für die Bensheimer Wehren, die derzeit für die nächsten fünf Jahre vorbereitet und nach der Kommunalwahl vorgelegt werde. Vor dem Hintergrund des persönlichen Einsatzes und der damit verbundenen Gefahr für Leib und Leben der Brandschützer, müssten bei allen Sparerfordernissen die Wehren so ausgestattet sein, dass die Sicherheit der Einsatzkräfte gewährleistet sei.
Kreisbrandmeister Volker Steiger übermittelte den Gruß und Dank für die geleistete Arbeit von Kreisbrandinspektor Müller. Auch er ging nochmals auf den Gefahrguteinsatz ein und verteidigte das Aufgebot: "Wenn wir nicht wissen, wie die Sachlage ist, ist Vollschutz angesagt".

Lob gab es von allen Seiten auch für den guten Ausbildungsstand der Einsatzkräfte, den einwandfreien Zustand der Fahrzeuge und die erfolgreiche Jugendarbeit.


Solide Kassenlage
Von einer soliden Kassenlage konnte auch Rechner Martin Mäncher berichten. Im vergangenen Jahr gab es wieder einen Tag der offenen Tür, der ebenso wie Mitgliedsbeiträge und Zuschüsse zu einem Plus in der Kasse führte. Es wurden aber auch einige Investitionen getätigt, wie beispielsweise ein neuer Kühlschrank in der Küche oder die Ladungssicherung für den Anhänger.
Das gute finanzielle Polster der Feuerwehr hat einen vorsorglichen Grund. Der Bus der Wehr sei zwar noch in gutem Zustand, so Mäncher, aber bereits 16 Jahre als, so dass in absehbarer Zeit mit einer Neuanschaffung zu rechnen sei. Einstimmig wurde dem Vorstand der Feuerwehr Entlastung erteilt.
Wehrführer Linder konnte nach einer Stunde die Versammlung schließen und den gemütlichen Teil der Zusammenkunft einläuten. js

© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 12.01.2016

 


 

 

Jahreshauptversammlung Teil II:

 

Aus der Statistik

  • Die Einsatzabteilung der Fehlheimer Wehr wurde im vergangenen Jahr zu zwölf Einsätzen gerufen.
  • Von den dabei geleisteten 142 Stunden entfielen allein auf den Gefahrguteinsatz fast 66 Einsatzstunden.
  • Teilgenommen haben die Brandschützer auch an den Bereitschaftsdiensten in Einhausen, um die dortige Feuerwehr zu unterstützen, als der Brandstifter sein Unwesen trieb.
  • Das Einsatzjahr 2015 begann im Januar mit einer technischen Hilfeleistung - wegen einer Sturmwarnung wurden lose Dachziegel gesichert.
  • Bereits am 13. Februar folgte der Vollbrand eines Büro-Anbaus an der Rodauer Straße (zusammen mit Bensheim-Mitte).
  • Der Gefahrguteinsatz am 7. Juni wurde gemeinsam mit den Kollegen der Feuerwehren aus Bensheim-Mitte, Schwanheim und Zell geleistet.
  • Es war der erste Einsatz unter Stadtbrandinspektor Jens-Peter Karn.
  • Ein am 24. Juli gemeldeter Garagenbrand in Langwaden stellte sich als brennende Hecke heraus (Wehrführer Linder: "Unkrautentfernung mit Bunsenbrenner mögen Tujas nicht").
  • Letzter Einsatz des Jahres war am 6. Dezember ein Schmorbrand von zwei Küchensteckdosen in der Falltorstraße
  • Aktiv waren die Fehlheimer Brandschützer auch bei der Deutschen Straßen-Radmeisterschaft in Bensheim, beim Brandsicherheitsdienst im Parktheater, bei der Brandschutzerziehung in der Carl-Orff-Schule und im Kindergarten und bei der jährlichen Pflicht-Räumungsübung der Carl-Orff-Schule.
  • Aufgrund abgeschlossener Lehrgänge und Fortbildungen wurde im Anschluss Feuerwehrmann Harald Berger zum Oberfeuerwehrmann befördert. js

 

 

Jahreshauptversammlung Teil III:

 

Neue Mitglieder bei der Jugendfeuerwehr

Die Fehlheimer Jugendwehr wurde im vergangenen Jahr um sieben Personen aufgestockt - zum größten Teil aus den Reihen der Löschfüchse. Trotz drei Abgängen konnte die Zahl der Mitglieder der Nachwuchsbrandschützer von zehn auf 14 Mitglieder erhöht werden.
Die Einsatzabteilung der Wehr schrumpfte hingegen aufgrund von Wegzug und Austritt von 25 auf 23 Personen. Dazu kommt allerdings noch ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Langwaden, der in Fehlheim wohnt und die Einsatzabteilung im Bedarfsfall unterstützt.
Die Gruppe der Löschfüchse, die seit 2007 von Carolin Brunnengräber geleitet wird, hatte weniger Zugänge als Abgänge in die Jugendwehr und ist von acht auf jetzt sechs Mitglieder geschrumpft.
Mit den 203 passiven Mitgliedern verfügt die Fehlheimer Feuerwehr aktuell über 251 Mitglieder.
In der Fehlheimer Jugendwehr dominiert das weibliche Element. Von den 14 Nachwuchskräften sind laut Jugendfeuerwehrwart Ralf Blechschmitt neun Mädchen.
Insgesamt 45 Veranstaltungen - von Unterricht bis Freizeitaktivitäten - haben die Mädchen und Jungen der Jugendwehr absolviert und dafür insgesamt 207 Stunden aufgewendet. js

Alle Berichte zur Jahreshauptversammlung: Bergsträßer Anzeiger vom 12.02.2016 (Text: js/Spielmann, Bild: Dietmat Funck)