Freiwillige Feuerwehr Fehlheim

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Die Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Fehlheim ist seit März 1997 im Netz.

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Letzte Aktualisierung: 12.02.2017

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Liebe Besucherin, lieber Besucher,

herzlich Willkommen auf der Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Fehlheim.

Die Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Fehlheim ist seit März 1997 im World Wide Web online. Wir waren damit die erste Feuerwehr im Landkreis Bergstraße (Hessen), die sich im Internet präsentierte.

Nach der Einrichtung der Domain www.feuerwehr-fehlheim.de im April 2004 haben wir im November 2008 das Design unserer Seite aktualisiert.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Besuch unserer Seiten.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Fehlheim

 

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http://www.feuerwehr-fehlheim.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=9&Itemid=4
 

Jahreshauptversammlung 2017, Teil I

Feuerwehr: Wahlen und Ehrungen bei den Fehlheimer Brandbekämpfern


Die fünfte Amtszeit für den Wehrführer

 

Der neu gewählte Vorstand und die Beförderten

Rüdiger Linder (Mitte, links) bleibt Vorsitzender und Wehrführer der Fehlheimer Feuerwehr. Linder wurdebei der

Hauptversammlung der Kameraden einstimmig wiedergewählt. Außerdem standen Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung.

 

Fehlheim. "Es gibt Dinge, die sind unvermeidbar", kommentierte Rüdiger Linder seine Wiederwahl zum Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Fehlheim und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Thomas Strößinger bestätigte das bei seiner Gratulation mit der Feststellung: "Es ist wie Kleber".

Seit 1995 steht Linder an der Spitze der ehrenamtlichen Hilfsorganisation und begann mit den Vorstandswahlen bei der Jahreshauptversammlung am Samstag seine fünfte fünfjährige Amtsperiode. Eigentlich ist es die sechste Wahl, denn bei der Premiere 1995 stieg er mitten in der Amtsperiode ein, da der damalige Wehrführer Jürgen Lang zwei Jahre vor den regulären Wahlen sein Amt aus beruflichen Gründen nicht mehr ausüben konnte.
Eindrucksvoller Rückhalt

Wie das Ergebnis der geheimen Wahl bestätigte, kann sich Linder auf den kompletten Rückhalt in der Wehr verlassen. Überhaupt kennzeichneten alle einstimmigen Wahlergebnisse, jeweils bei eigener Enthaltung, eine große Geschlossenheit innerhalb der Truppe. Große Veränderungen hatten die Vorstandswahlen nicht gebracht. Lediglich zwei Neubesetzungen waren erforderlich. Für den stellvertretenden Wehrführer Jürgen Lang wurde Sascha Klein als zweiter Mann an der Spitze gewählt und für den ausgeschiedenen Schriftführer Harald Friedrich wurde Jonas Engel ins Amt gewählt.

Engel wurde am Samstag aber nicht nur als neues Mitglied im Vorstand gewählt, er wurde auch offiziell in die Einsatzabteilung übernommen. "Eine Übernahme mit Handschlag", meinte Wehrführer Rüdiger Linder und bezog sich auf den außergewöhnlichen Werdegang von Engel bei der Fehlheimer Wehr. Er war einer der ersten Löschfüchse und ist der Jugendwehr auch dann noch treu geblieben, als er das einzige Mitglied in der Nachwuchsgruppe der Wehr war.

Somit hat der noch nicht ganz 18-Jährige den größten Teil seines bisherigen Lebens der Feuerwehr gewidmet. "Das klingt nach einer steilen Karriere" meinte dazu Stadtbrandinspektor Jens-Peter Karn bei seinen Glückwünschen zur Wahl und zur Übernahme in die Einsatzabteilung. Als Wahlleiter hatte Karn eine leichte Aufgabe, die zügig bewältigt wurde. Für die nächsten fünf Jahre ist das Leitungsgremium der Freiwilligen Feuerwehr folgendermaßen besetzt: Wehrführer und Vorsitzender des Vereins ist Rüdiger Linder. Sein Vertreter in beiden Positionen ist Sascha Klein. In den Feuerwehr-Ausschuss wurden Jürgen Lang, Andreas Herzog, Werner Reif, Harald Berger und Katharina Stanzel (bisher Beisitzerin im Vereinsvorstand) gewählt.

Der Vereinsvorstand setzt sich künftig neben den beiden Vorsitzenden aus dem wiedergewählten Rechner Martin Mäncher, Jugendfeuerwehrwart Ralf Blechschmitt und dem neu gewählten Schriftführer Jonas Engel zusammen. Die beiden bisherigen Beisitzer Rico Klos und Hermann Münster werden künftig durch Patrick Rossmanith ergänzt.

Neben der Leitung der Vorstandswahlen konnte Stadtbrandinspektor Karn am Samstagabend Beförderungen vornehmen. Von der Feuerwehrfrau zur Oberfeuerwehrfrau wurde Katharina Stanzel befördert, und Carolin Brunnengräber hat die nächste Karrierestufe von der Oberfeuerwehrfrau zur Hauptfeuerwehrfrau erreicht. Harald Berger, "Lehrgangsweltmeister" bei der Fehlheimer Wehr, wurde vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern dankte Wehrführer Linder abschließend für ihr langjähriges Engagement und die Unterstützung bei der Vorstandsarbeit. Jürgen Lang hatte sich als Wehrführer (1992 bis 1995) und stellvertretender Wehrführer (1990 bis 1992 und 2002 bis 2017) engagiert und war und ist auch als ausgebildeter Gerätewart und Mitglied im Arbeitskreis Atemschutz eine wichtige Stütze der Wehr. Besonders hervorgehoben wurde von Linder sein Einsatz beim Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses.

Von 2006 bis 2008 sei er "der Mann vor Ort" gewesen und habe insgesamt 808 Stunden auf der Baustelle verbracht - inklusive eines Sturzes von der Leiter. "Eine gigantische Leistung", dankte der Wehrführer.

Harald Friedrich gehörte von 1997 bis 2000 der Jugendwehr an (Anm.: war Jugenfeuerwehrwart), übernahm 2001 das Amt des Schriftführers und kümmerte sich seit 2001 um die Brandschutzerziehung in der Grundschule und im Kindergarten. Seit Einführung des Feuwehr-Datenprogramms ist Friedrich "Florix"-Beauftragter und war in diesem Zusammenhang auch in die Vorbereitung des Hessentages eingebunden.


© Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 11.01.2017 (Text: js / Spielmann, Bild: df / Funck)

 


 

 

Jahreshauptversammlung 2017, Teil II

Rückblick: Acht Einsätze für die Fehlheimer Kameraden

In Fehlheim hatte am Samstag die zweite der insgesamt neun Stadtteilwehren zu ihrer Hauptversammlung eingeladen. Wehrführer Rüdiger Linder stieg direkt in seinen Jahresbericht ein. Zu acht Einsätzen wurde die Feuerwehr im vergangenen Jahr gerufen, bei denen es bis auf einen unklaren Brand, der sich als angemeldetes Nutzfeuer herausstellte, ausschließlich um Hilfeleistungen ging.

Wie auch Stadtbrandinspektor Jens-Peter Karn später in seinem Grußwort bestätigte, hat sich die Änderung der Alarmierung bewährt, durch die bei bestimmten Einsatzstichworten die drei westlichen Stadtteilwehren gemeinsam alarmiert werden. Dadurch können die Wehren in Schwanheim, Fehlheim und Langwaden mehr alleine bewältigen und die Stützpunktwehr entlasten.

Von 251 auf 243 hat sich die Mitgliederzahl der Fehlheimer Wehr leicht reduziert, wobei die größte Veränderung bei den fördernden Mitgliedern mit sechs Verstorbenen zu registrieren ist. Durch einen Zugang aus der Jugendwehr und einen Abgang zu den passiven Mitgliedern blieb die Stärke der Einsatzabteilung mit 23 Aktiven unverändert. Nach einem Zugang und fünf Abgängen (davon vier Austritte) hat die Jugendwehr jetzt noch zehn Mitglieder. Die Löschfüchse sind von sechs auf sieben Teilnehmer gewachsen. Gedanken muss sich der Feuerwehrvorstand darüber machen, wie künftig die Brandschutzerziehung vor Ort geleistet werden kann, da Harald Friedrich, der diesen Bereich 15 Jahre lang wesentlich betreut hat, aus dem Team ausgeschieden ist.

Fleißig war auch die Jugendwehr, die sich schon zum Beginn des Jahres wieder beim Einsammeln der Weihnachtsbäume engagiert hat. Im vergangenen Jahr waren die Nachwuchs-Brandschützer bei 41 Veranstaltungen insgesamt 319 Stunden aktiv. Mit 288 Stunden, so Jugendwart Ralf Blechschmitt, entfiel der weitaus größte Anteil auf den Bereich der Freizeitgestaltung.

Von einem positiven Jahresergebnis konnte Rechner Martin Mäncher berichten. Die wesentlichen Einnahmequellen der Feuerwehr sind städtische Zuschüsse, Mitgliedsbeiträge und der Tag der offenen Tür.

Größere Ausgaben entfielen unter anderem auf einen leistungsfähigen LED-Arbeitsscheinwerfer sowie die Anschaffung einer Wärmebildkamera.

Bürgermeister Rolf Richter verband seinen Dank mit dem Wunsch, dass die Brandschützer auch im neuen Jahr wieder gesund von den Einsätzen zurückkommen. Richter verwies auf den Bedarfs- und Entwicklungsplan für die städtischen Wehren, mit dem neue Feuerwehr-Uniformen beschlossen wurden. Dafür stelle die Stadt insgesamt 180?000 Euro zur Verfügung.


© Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 11.01.2017 (Text: js / Spielmann)